Projekt Zukunft - unser Jugendheim

Seit vielen Jahren, ja Jahrzenten, ist unser Jugendheim der gesellschaftliche Mittelpunkt in unserer (Pfarr)Gemeinde Hinsbeck. Hier trifft man sich - Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen, jung und alt. Doch dies ist auch Verpflichtung für uns als Pfarrgemeinde. In Zeiten immer knapper werdender Mittel heißt es immer wieder Wege zu finden, den Bestand unseres Jugendheims zu sichern. Denn ist mehr als nur ein Haus - es ist Ort der Gemeinschaft.

Kelme 2012

Das Jugendheim hat eine lange Tradition. Bereits in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts, also in Zeiten wirtschaftlicher Not, wurde das Jugendheim durch Bau eines Festsaales zum Treffpunkt für den ganzen Ort. Dies ist so geblieben. Kirchenvorstand, der Jugendausschuss des Pfarrgemeinderates und alle Hinsbecker Vereine und Gruppierungen helfen uns, das Jugendheim zu einem Ort der Begenung zu erhalten. So konnte in 2003 die Erweiterung des Jugendheims durch die damalige Hausmeiterwohnung erreicht werden. In 2011 haben wir durch die umfangreiche Sanierung des Saales und der Freifläche im Hof einen weiteren Schritt in den Erhalt für die Zukunft getan.

Doch wir sind auf die Unterstützung aller Hinsbeckerinnen und Hinsbecker angewiesen. Die Jugend des Ortes hat der Pfarrgemeinde zu gesichert, einen Teil der jährlichen Betriebskosten zu übernehmen. Damit wird dies sicherstellen können sind wir auIhre Spende angewiesen. Bitte unterstützen Sie uns - es ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen, aber auch in die Zukunft des Vereinslebens in unserem Ort. Spenden sind herzlich willkommen. Gerne stellen wir auch eine Spendenquittung aus. Für weitere Infos steht Ihnen unser Heimleiter, Erich von Rauchhauot, gerne zur Verfügung. Sie erreichen ihn im Pfarrbüro.

Infos zur Jugendarbeit im KGV Nettetal

Offene Kinder- und Jugendarbeit neu organisiert Die Stadt Nettetal und der Katholische Kirchengemeindeverband (KGV) als Träger der Einrichtungen haben eine neue Leistungsvereinbarung über die Offene Kinder- und Jugendarbeit und die Mobile Jugendarbeit abgeschlossen. Grundlage der in dieser Vereinbarung beschriebenen Leistungen sind das Sozialgesetzbuch VIII (Kinder- und Jugendhilfe), das Kinder- und Jugendförderungsgesetz (KJFöG-NRW), die Förderrichtlinien der Stadt Nettetal sowie die im Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Nettetal beschriebenen Handlungsempfehlungen für die Kinder- und Jugendarbeit. Damit wurden die inhaltlichen Schwerpunkte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Mobilen Jugendarbeit auf eine neue Grundlage gestellt. Das gilt für die Einrichtungen Arche in Lobberich, Oase in Breyell, die Offene Tür im Jugendheim Hinsbeck, die Mobile Jugendarbeit und das Spielmobil, das in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde betrieben wird. (siehe auch http://www.kgv-nettetal.de, Rubrik Einrichtungen) Die pädagogische Gesamtleitung für die offene Kinder- und Jugendarbeit sowie die aufsuchende/mobile Jugendarbeit übernimmt Herr Pläp, der zuständiger Ansprechpartner des Trägers ist und die Umsetzung des Trägerkonzeptes verantwortet.

Nettetal, Februar 2016                             Karl-Heinz Erkens

 

Sie kümmert sich um die Jugend

Von Inge von den Bruck

Eva Cappel leitet nun das Jugendheim in Hinsbeck.

Hinsbeck. Statistisch gesehen besuchen mehr als 1300 Kinder und Jugendliche regelmäßig das Jugendheim der Pfarre St. Peter in Hinsbeck. Nach der Verabschiedung Erich von Rauchhaupts als Leiter des Jugendheims vor einigen Wochen hat Eva Cappel seine Nachfolge angetreten. Die diplomierte Sozial- und Heilpädagogin sowie Kunsttherapeutin ist in der Nettetaler Jugendszene keine Unbekannte. Seit vielen Jahren ist sie bereits im Jugendzentrum der Breyeller Pfarrgemeinde St. Lambertus – in der Oase – tätig.

„Es handelt sich nicht um den schulischen Begriff von Bildung, sondern eher die informelle und soziale Bildung.“

Eva Cappel, neue Leiterin des Jugendheims in Hinsbeck, über eine ihrer Aufgaben: Bildung

Der Katholische Kirchengemeindeverband (KGV) Nettetal hat jetzt Cappels Arbeitszeit erweitert und ihr auch offiziell die Arbeit der offenen Jugendarbeit im Hinsbecker Jugendheim übertragen. Sie freue sich auf die neuen Aufgaben, sagt sie. „Ich bin da und betreue die Jugendlichen hier in Hinsbeck. Ich muss sie und ihre Interessen erst einmal kennenlernen“, erklärt sie weiter. Sie sei voller Zuversicht, dass sie das Vertrauen der Jugendlichen findet und mit ihnen gut zusammenarbeiten wird.

Das künftige Angebot soll sich nach den Wünschen und Vorstellungen richten, also was die Jugendlichen gerne im Jugendheim hätten. Im Programm, das sich Eva Cappel zurechtlegt, spielt der Begriff der Bildung eine zentrale Rolle. „Es handelt sich nicht um den schulischen Begriff von Bildung, sondern eher die informelle und soziale Bildung“, erklärt sie.

Die Pädagogin will Erfahrungen aus Breyell einbringen

Cappel habe schon einige ganz konkrete Vorstellungen im Kopf. Im Breyeller Jugendheim hat sie diese Form der Bildungsarbeit bereits mit einigem Erfolg umgesetzt. „Der Bildungsgedanke soll auch in der Freizeit der Jugendlichen eine Rolle spielen“, verkündet sie mit Nachdruck.

Auch Karl-Heinz Erkens, stellvertretender Vorsitzender des KGV Nettetal, freut sich über die „Neue“. Mit der über Jahre in Breyell bewährten Fachkraft sei eine geeignete Nachfolgerin für die Betreuung der Hinsbecker Jugend gefunden worden.

Die Nettetaler Jugendzentren arbeiten seit Jahren eng zusammen. Alle befinden sich in kirchlicher Trägerschaft. Das Spielecafé an der Friedrichstraße in Kaldenkirchen ist eine Einrichtung der evangelischen Kirchengemeinde. Jeweils katholische Pfarrgemeinden sind Träger der Oase in Breyell, der Arche in Lobberich und des Jugendheims in Hinsbeck.

» Öffnungszeiten: mittwochs 15 Uhr bis 21 Uhr und freitags 17 Uhr bis 21 Uhr, jeweils offene Jugendarbeit.